Comenius 2012-2014

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


2. COMENIUS-Projekttreffen 2013

Vom Montag, 24. bis Freitag, 28. Juni 2013 fand das 2. COMENIUS-Projekttreffen in der Partnerschule ERMITAGE in Maisons Lafitte, Frankreich statt. Zwölf Kinder der 3. und 4. Schuljahre im Alter von 8 bis 10 Jahren fuhren gemeinsam mit Frau Mohr und Frau Langnickel mit dem Zug Thalys von Köln nach Paris, Gare du Nord. Dort wurden sie von einer Lehrerin der französischen Schule empfangen, die sie sicher durch das Gewühl der vielen verschiedenen Bahn- und U-Bahn-Linien nach Maisons Lafitte begleitete. 

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Am Bahnhof von Maisons Lafitte stand zur Überraschung aller der Schulbus von Ermitage bereit die Gäste zur Schule zu fahren. Nach der doch insgesamt recht aufregenden und anstrengenden Reise war es doch eine Erleichterung, das Gepäck nicht per Muskelkraft die ca. 1 km schleppen oder ziehen zu müssen. 

In der Schule angekommen wurden alle durch die Schulleiterin Madame Forgues begrüßt und in der Mensa wartete eine kleiner Snack auf die Gäste.

Die Gastgeberkinder befanden sich noch auf einem Ausflug und so führte Madame Forgues die Gäste zu einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die mit ihren Lehrerinnen den "Gangnam Style" tanzten.

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Einige Zeit später kamen dann die französischen Schüler von einem Ausflug zurück. Zwischen einigen von ihnen und unseren Kindern gab es ein fröhliches Wiedersehen, hatten sie doch schon im November 2012 einige Tage miteinander in Monheim verbracht. Der Kontakt zwischen ihnen war in der Zwischenzeit dank Email, Skype und Co. nicht abgerissen.

Am Ende des Schultages (Unterricht ist von 8.45 - 12.00 Uhr und nach einer Mittagspause von 13.30 - 16.30 Uhr) trafen sich dann alle ca. 450 Kinder von "Lower School" zur Singprobe auf dem Schulhof. Unter Anleitung durch den Musiklehrer übten sie das Schullied und ein Lied zu dem Jahresthema "Solidarität". Zu diesem Thema sollte dann am nächsten Tag auch ein Fest stattfinden. 

Frau Mohr und Frau Langnickel waren von der Schulleiterin eingeladen worden, in ihrem Haus zu übernachten. Da sie noch etwas erledigen musste, nutzten Frau Mohr und Frau Langnickel die Zeit, sich die Umgebung der Schule anzusehen. Die Schule liegt in einem Viertel, das in Maisons Lafitte einfach "Parc" genannt wird. Zahlreiche befestigte und unbefestigte Straßen durchschneiden diesen Parc de Maisons-Lafitte.  Zwischendurch gibt es viele schöne villenartige Häuser zu bestaunen.

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Madame Forgues wohnt in einer Stadt in der Nähe von Maisons Lafitte. Dort angekommen konnten die deutschen Lehrerinnen eine sagenhafte Aussicht auf die Seine, das waldreiche Maisons-Lafitte und auch auf die Hauptstadt Paris genießen. Der Eifelturm und das Viertel "La Défense" mit seinen vielen Wolkenkratzern waren sehr gut zu erkennen.

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Am Dienstag stand der ganze Tag unter dem Motto "Solidarität". Dieses Motto hatte die französische Schule bereits das ganze Schuljahr über begleitet. Für diesen Tag erhielt jedes Kind ein speziell angefertigtes T-Shirt. Auch die deutschen und englischen Gästen bekamen eins geschenkt.

Auf dem Schulhof hatten viele Eltern Stände aufgebaut, die mit diesem Thema zu tun hatten. Aber auch an Spaß und Spiel wurde gedacht und so gab es zwei Hüpfburgen, jeweils eine für die Kindergartenkinder und eine für die älteren Schüler.

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Da nicht alle Klassen gleichzeitig an den Aktionen teilnehmen konnten, hatten Frau Mohr und Frau Langnickel viele Gelegenheiten, einige Klassenräume zu besichtigen und auch Unterricht zu beobachten.

Die meisten Klassenräume sind so eng, dass für Kinder und Lehrer nur wenig Platz bleibt. Auf dem Bild kann man gut erkennen, wie die Kinder "in Reih und Glied" sitzen. Insgesamt 24 Kinder wurden in diesem Raum unterrichtet. Die Wände sind voll von Arbeitsergebnissen der letzten Wochen. Aufstehen und Herumgehen während des Unterrichts sind nicht erlaubt und auch aus Platzgründen gar nicht möglich. Auch das Trinken ist in der Stunde nicht gestattet.

In dieser Stunde hatten die Kinder Englisch und wiederholten einige gelernte Lieder:

In der École Maternelle (Kindergarten) lernten die deutschen Lehrerinnen eine Kollegin der französischen Schule kennen, die aus Deutschland stammt. Von ihr erfuhren sie, dass die Vorschule in drei Bereiche eingeteilt ist: Petite Section (3jährige), Moyenne Secition (4jährige) und Grande Section (5jährige). Die französische Ècole Maternelle versteht sich bereits als Teil des Schulsystems und bereitet die Kinder gezielt auf die Elementary School (=Grundschule) vor. In Ermitage werden die Kinder dieser Altersgruppe bereits zweisprachig unterrichtet.

[extern]www.ermitage.fr/page.cfm?p=379

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Spielen kann man überall!

Obwohl der Schulhof im Gegensatz zur dem der Armin-Maiwald-Schule fast riesig zu nennen ist, befanden sich dort nur sehr wenige Spielmöglichkeiten: einige Plastikhäuser und Schaukeltiere sowie ein Sandkasten für die kleinen und eine Tischtennisplatte sowie ein Fußballtor für die größeren Schüler.

Das kleine Rasenstück in der Mitte darf nur bei besonderen Gelegenheiten betreten werden. Ansonsten bestand der Boden nur aus Kies.

Pausenspielzeuge wie Seilchen, Reifen, Pedalos, Stelzen usw. waren so gut wie nicht vorhanden. Dennoch verhielten sich alle Kinder sehr diszipliniert. Ernsthafte Auseinandersetzungen und Raufereien konnten die deutschen Gäste nicht beobachten.

Kinder der AG "Irish Dance"

Gegen 16 Uhr kamen immer mehr Eltern zur Schule, um den Abschluss des Schulfestes zu erleben. Neben den beiden am Vortag geübten Liedern zeigten Kinder der Arbeitsgemeinschaft "Irish Dance", was sie bisher gelernt hatten. Es war beeindruckend, wie präzise einige Kinder die nicht so leichten Schritte ausführen konnten.

Mittwochs haben die Kinder von Ermitage nur bis 12.15 Uhr Unterricht. In manchen staatlichen Schulen ist an diesem Tag sogar unterrichtsfrei. Insgesamt ist die Unterrichtsverteilung in den französischen Schulen sehr unterschiedlich geregelt.

Auf jeden Fall war an diesem Tag für die Gastfamilien und ihre Gäste Zeit vorhanden, gemeinsam etwas zu unternehmen: Besuche in Paris und Umgebung, Erkundung von Maisons Lafitte, Besuch eines kleinen Vergnügungsparks und vieles mehr. Die deutschen Kinder waren restlos begeistert.

Frau Mohr (Mitte) mit den beiden englischen Lehrerinnen vor dem Arc de Triomphe

Der unterrichtsfreie Nachmittag gab auch den britischen und deutschen Lehrkräften Gelegenheit gemeinsam Paris zu erkunden. Der erste Stopp war beim Arc de Triomphe und anschließend eine Mittagspause im Jardin des Tuileries. Anschließend wurde ein Touristenbus bestiegen, von dem aus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die Kirchen Notre Dame de Paris und La Madeleine, die Opéra National de Paris und La Tour Eiffel bestaunt werden konnten. Da in vielen Ländern bereits Sommerferien sind, war die Stadt übervoll von Touristen. Auch der Straßenverkehr war enorm.

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Am Donnerstag fuhren dann die britischen und deutschen Kinder mit ihren Lehrerinnen nach Paris um dort "La Tour Eiffel" zu erobern und mit einem Schiff der "Bateaux Mouches" die Seine zu erkunden. Da es für die Kinder der französischen Schule die letzte Schulwoche vor den Sommerferien war, konnten die Gastgeber leider aus Termingründen nicht an diesem Ausflug teilnehmen. Das konnte der guten Stimmung unter den Teilnehmern aber auch nicht schaden.

Unter der Führung einer französischen Lehrerin erreichten sie problemlos ihr Ziel. zunächst frühstückte man mit Aussicht auf den Eiffelturm um anschließend ein "Bateau Mouche" zu besteigen. Anschließend ging es mit dem Fahrstuhl auf den bis zur Spitze 324 m messenden Turm. In der 2. Etage auf der Höhe von 115,73 m stiegen dann die Ausflügler aus um die sagenhafte Aussicht bei bestem Wetter zu allen Seiten genießen zu können.

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Ein bisschen Bauchgrimmen war doch bei dem ein oder anderen Teilnehmer vorhanden, als es nach der Bootsfahrt dann mit dem Fahrstuhl hoch auf die 2. Etage des Eiffelturms ging. Oben angekommen wurde man aber durch eine fast atemberaubende Aussicht belohnt.

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Nachdem die Aussicht auf allen Seiten des Eiffelturms ausgiebig bewundert worden war, entschieden sich die meisten Kinder dafür mit mehreren Lehrerinnen die 704 Stufen bis zur Basis herunter zu laufen. Lediglich vier Kinder bevorzugten gemeinsam mit einer Lehrerin den Fahrstuhl. Unten angekommen glänzten die Augen der Kinder von diesem einmaligen Erlebnis. So etwas hatten sie alle noch nie erlebt.

Am Freitag hieß es dann Abschied voneinander zu nehmen. Die Kinder wurden von ihren Gasteltern zur Schule gebracht und herzlich verabschiedet. Um 9 Uhr machten sich dann sowohl die britischen als auch die deutschen Kinder mit ihren Lehrerinnen zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof von Maisons Lafitte. Am Gare du Nord stiegen sie dann in ihren jeweiligen Zug um wieder nach Newcastle upon Tyne und nach Köln zu kommen. Auf dem Langenfelder S-Bahnhof gab es dann ein bewegendes Wiedersehen mit Eltern und Geschwistern. Alle Teilnehmer waren sich aber einig: Diese Woche in unserer Partnerschule hat sich wirklich gelohnt!

Kontakt

Armin-Maiwald-Schule

Städtische Gemeinschaftsgrundschule

Offene Ganztagsschule

Humboldtstraße 12

40789 Monheim am Rhein

 

Rafaela Langnickel (Schulleiterin)

Olaf Schemionneck (Konrektor)

Telefon (02173) 951 4210

Telefax (02173) 951 25 4219

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Violeta Marques (Sekretärin)

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Telefon (02173) 951 4251

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